Die Ausstellung "Rheinlandschaft"
wurde in der Galerie der Blattwelt in Niederhofen
vom 8.12.2012 bis 1.4.2013 gezeigt

Dazu erschien dieser Katalog

Die Ausstellung zeigte Sichtweisen aus zwei Jahrhunderten in das Rheintal hier das nördliche Mittelrheintal, über seine Landschaft und in die Nebentäler. Künstler fanden hier immer ihre Motive in diesen wechselhaften Bildern die uns der Strom und die Landschaft links und rechts seiner Ufer liefert. Einmal breit und ruhig fließend, dann wieder eng strömend zwischen hoch aufsteigenden Felsen. Für die englischen Reisenden des 18. und 19. Jahrhunderts, die schon einige Zeit das flache Land des Niederrheins gesehen hatten, waren die ersten Berge des Siebengebirges mit ihren Burgruinen das Tor zum Rhein – das Tor zum romantischen Rhein, denn die Landschaft ist umwoben von vielen Sagen und Geschichten die die Fantasie vieler Reisender und Künstler beflügelte. Die vielen Burgen und Klöster am Ufer des Flusses hatten viel zu erzählen und diese Stimmung galt es festzuhalten. Man packte Papier, Stifte und Farben aus und hielt den Augenblick fest. So war es auch noch viele Jahre später, die Standpunkte von denen Bilder entstanden sind bis heute die Gleichen, der Blick vom Drachenfels, der Blick von Hammerstein nach Andernach, und wohl das häufigste Motiv der Drachenfels mit Rolandsbogen und Insel Nonnenwerth.

So ist es bis heute geblieben, jedoch mit einigen Einschränkungen die wir hinnehmen müssen, die Bebauung hat viel Landschaft in sich verschluckt und dies nicht immer zum Besten der Aussichten.

In der Ausstellung wurde noch einmal vor Augen geführt, wie man die Region, jeder Künstler in seiner Zeit für sich, empfunden und gesehen und in den Bildern und Fotografien fixiert hat.

 
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