Weggeschichten durch Siegburg

Schon vor einigen Jahren wanderten wir auf verschlungenen Wegen „Kreuz und Quer“ in und um Siegburg. Es gab viel Neues zu entdecken und liebgegewonnenes Alte zu begrüßen. Schon damals dachten wir: Man könnte immer weiter erzählen und wandern, und es würde nie langweilig.

Diesmal sind es sieben Kapitel, mit denen wir die Stadt erkunden und die unser erstes Buch ergänzen. Wenn Sie beide Ausgaben nebeneinander legen, werden Sie erstaunt sein, über die vielen Neuigkeiten von heute und damals.

Wir laufen durch das neue Siegburg, das sich ins 21. Jahrhundert öffnet, entlang moderner Bauten und über neugestaltete Plätze. Doch, das zeigen die vielen neuen Ansichten, es anstand keine Betonwüsten, die Stadt verliert nie ihr menschliches Gesicht und durch die Kleinräumigkeit finden wir auch unweit des Stadtzentrums freie Landschaft und herrliche Natur, durch die natürlich auch gleich wieder eine Wegbeschreibung zum Mitlaufen oder Mitlesen verlockt.

In den Weggeschichten bleiben wir aber keinesfalls nur beim Neuen stehen, sondern bringen es immer wieder in Bezug zur Stadtgeschichte. Wir sehen zustimmend, vielleicht auch in einigen Fällen kritisch, das Bemühen der Stadtväter und –mütter, Siegburg in die Neuzeit zu führen, ohne die Spuren der Vergangenheit auszuradieren.

Dabei entstehen unglaubliche Geschichtsabfolgen! Nehmen wir die Aulgasse: Im Mittelalter legten dort die brennenden Töpferöfen einen Rauchschleier über das Viertel, 400 Jahre später sausten fast an gleicher Stelle die Seifenkisten um den Sieg und heute rauscht unweit davon auf der A 3 eine Autolawine nach Norden und nach Süden.

Blättern Sie, gehen Sie mit in Gedanken spazieren; denn nur wer die Wurzeln kennt, kann die Entwicklung würdigen, richtig einordnen und genießt den nächsten Stadtbummel mal wieder mit anderen Augen.

 

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